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Bogenhanf pflegen

Dracaena trifasciata

Bogenhanf (Dracaena trifasciata)
Foto: Ben PL · CC BY-SA 4.0

Auf einen Blick

Licht
Hell, ohne direkte Mittagssonne · verträgt auch wenig Licht
Gießen
Im Sommer alle 14–21 Tage, im Winter alle 28–42 Tage — wenn die Erde komplett durchgetrocknet ist
Luftfeuchtigkeit
Trockene Luft ist kein Problem
Temperatur
10–30 °C
Pflegeaufwand
Leicht
Haustiere
Giftig für Katzen und Hunde

Die Intervalle sind typische Werte für drinnen. Licht, Topf und Jahreszeit verschieben sie — prüf immer zuerst die Erde. Giftigkeit laut den Pflanzenlisten der ASPCA.

Der Bogenhanf (früher Sansevieria, heute Dracaena trifasciata) ist berühmt dafür, Vernachlässigung zu verzeihen. Das Einzige, was ihn zuverlässig umbringt, ist zu viel Fürsorge in Form von Wasser.

Licht

Am besten wächst er hell ohne direkte Mittagssonne und verträgt auch ein paar Stunden direkte Sonne. Er übersteht aber auch wenig Licht — einen dunklen Flur oder ein Nordzimmer —, wo er einfach sehr langsam wächst.

Gießen

Lass die Erde vor dem nächsten Gießen komplett durchtrocknen. Im Sommer heißt das meist alle zwei bis drei Wochen, im Winter reicht oft alle vier bis sechs Wochen. Im Zweifel: warten. Der Bogenhanf speichert Wasser in seinen Blättern und kommt mit Trockenheit viel besser zurecht als mit nasser Erde.

Erde und Umtopfen

Nimm Kakteen- oder Sukkulentenerde oder normale Blumenerde mit reichlich Sand oder Perlite, in einem Topf mit Abzugsloch. Terrakotta lässt die Erde schneller trocknen. Er mag es etwas eng: Topf ihn nur alle zwei bis drei Jahre um oder wenn die Wurzeln den Topf verformen.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur

Trockene Heizungsluft ist kein Problem. Halte ihn über 10 °C — kalte, nasse Erde im Winter ist die klassische Ursache für Fäulnis.

Häufige Probleme

  • Weiche, matschige Blätter oder Basis: Wurzelfäule durch zu viel Wasser. Faule Teile entfernen, trocknen lassen, in frische, sandige Erde setzen.
  • Gelbe Blätter: meist zu viel Wasser, gelegentlich Kälte.
  • Schrumpelige, eingerollte Blätter: er war zu lange trocken. Einmal gründlich gießen.
  • Umfallende Blätter: zu wenig Licht oder zu viel Wasser.

Ist Bogenhanf giftig für Haustiere?

Ja. Bogenhanf enthält Saponine und ist giftig für Katzen und Hunde; Fressen führt zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Symptome sind meist mild, trotzdem gehört er außer Reichweite von Tieren, die Blätter anknabbern.