Ufopflanze pflegen
Pilea peperomioides

Auf einen Blick
- Licht
- Hell, ohne direkte Mittagssonne
- Gießen
- Im Sommer alle 7–10 Tage, im Winter alle 14–21 Tage — wenn die oberen Zentimeter Erde trocken sind
- Luftfeuchtigkeit
- Normale Raumluft
- Temperatur
- 12–27 °C
- Pflegeaufwand
- Leicht
- Haustiere
- Ungiftig für Katzen und Hunde
Die Intervalle sind typische Werte für drinnen. Licht, Topf und Jahreszeit verschieben sie — prüf immer zuerst die Erde. Giftigkeit laut den Pflanzenlisten der ASPCA.
Die Ufopflanze (Pilea peperomioides), auch Glückstaler genannt, hat runde, münzförmige Blätter auf langen Stielen. Sie ist einfach, ungiftig für Haustiere und bildet viele Ableger zum Verschenken — daher auch der Name Freundschaftspflanze.
Licht
Helles, indirektes Licht hält sie kompakt. Sie neigt sich stark zum Licht, also dreh den Topf jede Woche eine Vierteldrehung, damit sie gleichmäßig rund wächst. Direkte Mittagssonne verbrennt die Blätter; bei wenig Licht strecken sich die Stiele und die Blätter bleiben klein.
Gießen
Gieß, wenn die oberen 2–3 cm Erde trocken sind — meist alle 7 bis 10 Tage im Sommer und alle zwei bis drei Wochen im Winter. Hängende Blätter zeigen, dass sie Durst hat.
Erde und Umtopfen
Nimm eine durchlässige Blumenerde mit Perlite, in einem Topf mit Abzugsloch. Topf sie alle ein bis zwei Jahre im Frühjahr um.
Luftfeuchtigkeit und Temperatur
Normale Raumluft reicht. Sie verträgt kühle Räume (bis etwa 12 °C) und fühlt sich bis 27 °C wohl.
Ableger ziehen
Gesunde Pflanzen bilden kleine Ableger, die rund um den Hauptstamm aus der Erde wachsen. Ist ein Ableger ein paar Zentimeter hoch, schneide ihn knapp unter der Erde ab und topf ihn einzeln ein oder bewurzele ihn im Wasser.
Häufige Probleme
- Eingerollte, gewölbte Blätter: meist zu viel Licht, manchmal zu wenig.
- Gelbe untere Blätter: zu viel Wasser oder natürlich abfallende alte Blätter.
- Langer, schiefer Stamm: zu wenig Licht oder nicht gedreht.
- Braune Flecken: Sonnenbrand oder zu viel Wasser.
Ist die Ufopflanze giftig für Haustiere?
Nein. Pilea peperomioides gilt als ungiftig für Katzen und Hunde.
