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Strelitzie pflegen

Strelitzia reginae

Strelitzie (Strelitzia reginae)
Foto: John Robert McPherson · CC BY-SA 4.0

Auf einen Blick

Licht
Hell mit direkter Sonne
Gießen
Im Sommer alle 7–10 Tage, im Winter alle 14–21 Tage — wenn die oberen Zentimeter Erde trocken sind
Luftfeuchtigkeit
Normale Raumluft
Temperatur
12–29 °C
Pflegeaufwand
Mittel
Haustiere
Giftig für Katzen und Hunde

Die Intervalle sind typische Werte für drinnen. Licht, Topf und Jahreszeit verschieben sie — prüf immer zuerst die Erde. Giftigkeit laut den Pflanzenlisten der ASPCA.

Die Strelitzie oder Paradiesvogelblume (Strelitzia reginae) bildet große, paddelförmige Blätter und — mit genug Sonne — orange-blaue Blüten, die wie ein Vogelkopf aussehen. Drinnen entscheidet vor allem das Licht.

Licht

Gib ihr deinen hellsten Platz: ein großes Süd- oder Westfenster mit mehreren Stunden direkter Sonne. Im Halbschatten überlebt sie, wächst aber langsam und blüht nicht. Den Sommer verbringt sie gern draußen, sobald die Nächte über etwa 12 °C bleiben.

Gießen

Gieß, wenn die oberen 5 cm Erde trocken sind — im Sommer etwa alle 7 bis 10 Tage, im Winter alle zwei bis drei Wochen. Gieß durchdringend und lass sie nicht im Wasser stehen.

Erde und Umtopfen

Nimm eine nährstoffreiche, durchlässige Blumenerde. Junge Pflanzen wachsen schnell und brauchen jedes Frühjahr einen größeren Topf; ältere Pflanzen blühen besser, wenn der Topf etwas eng ist.

Luftfeuchtigkeit und Temperatur

Normale Raumluft reicht. Halte sie zwischen 12 und 29 °C.

Blüten

Drinnen blühen Strelitzien meist erst, wenn sie mehrere Jahre alt sind und viel direkte Sonne bekommen. Düngen alle zwei bis vier Wochen im Frühjahr und Sommer hilft.

Häufige Probleme

  • Eingerissene Blätter: natürlich — die Blätter reißen ein, damit Wind durchkommt. Trockene Luft verstärkt es.
  • Eingerollte Blätter: Durst oder trockene Luft.
  • Braune, trockene Ränder: zu wenig Wasser oder sehr trockene Luft.
  • Gelbe Blätter: zu viel Wasser.

Ist die Strelitzie giftig für Haustiere?

Ja. Strelitzia reginae gilt als giftig für Katzen und Hunde; Samen und Blüten können Übelkeit und Erbrechen verursachen.